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Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner in Podgorica mit Orden der Montenegrinischen Flagge geehrt

Anlässlich eines Besuches in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica wurde Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner am 31.Mai von Staatspräsident Filip Vujanovic  und Premierminister Milo Dukanovic empfangen. In den Gesprächen warben die beiden Spitzenpolitiker um ein stärkeres Engagement deutscher Investoren. Vor allem in den Bereichen Tourismus, Energie und Transport-Infrastruktur möchte das Land mit deutscher Unterstützung Großvorhaben umsetzen.

Der montenegrinische Staatspräsident Filip Vujanovic (rechts) zeichnete Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner für seine Verdienste um die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen aus. Foto: Büro des montenegrinischen Präsidenten

5. Alumni-Treffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden in Moskau

Die Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden sind eine exklusive Dialogplattform für junge Manager und Unternehmer aus Russland und Deutschland, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt jährlich veranstaltet. 

Abendessen mit Dinner Speaker Oleg Alexeev, Vice President, Chief Operating Officer for Education and Research, Skolkovo Foundation.

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes zu Gesprächen in Astana

Am 23. Mai 2013 traf der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes in der kasachischen Hauptstadt Astana mit dem Präsidenten Kasachstans Nursultan Nasarbajew zusammen. Sie erörterten einen breiten Kreis von Fragen der Entwicklung der deutsch-kasachischen Wirtschaftsbeziehungen, darunter den Stand der deutsch-kasachischen Partnerschaft im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich. Präsident Nasarbajew dankte Cordes und dem Ost-Ausschuss für den langjährigen  intensiven Dialog und betonte die Bereitschaft, neue Mechanismen der bilateralen Zusammenarbeit zu entwickeln. 

Foto: Presseamt des Präsidenten Kasachstans

Deutsch-Russisches Fußballfestival in Moskau im Rahmen des Deutschlandjahres 

Deutschland ist fußballverrückt. Deshalb ist es nur logisch, dass das Thema Fußball auch im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland, an dem der Ost-Ausschuss für die Seite der Deutschen Wirtschaft beteiligt ist, eine wichtige Rolle spielt. Die AHK Russland veranstaltete daher vom 19. Mai bis 22. Mai 2013 gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss und der bona dena production GmbH in Moskau das Fußball Festival „two nations – one passion“.

Theorie trifft Praxis: Ballübungen während des deutsch-russischen Fußball-Symposiums in Moskau.
Foto: FS Produktion

Treffen mit Premierminister Sargsyan und der lokalen Wirtschaft

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat gemeinsam mit der IHK Karlsruhe vom 14. – 17. Mai 2013 eine Delegationsreise nach Armenien organisiert und begleitet. Unter der Leitung des Geschäftsführers des Ost-Ausschusses Rainer Lindner und des Präsidenten der Vertretung des IHK-Kammertages der Republik Armenien in Deutschland Robert W. Huber nahmen fünf deutsche Unternehmen aus den Sektoren Industrie, Baugewerbe und Bankwesen an der Reise teil.

Premierminister Tigran Sargsyan begrüßt den Geschäftsführer des Ost-Ausschusses Prof. Dr. Rainer Lindner.

250 Teilnehmer beim 3. deutsch-russischen Unternehmerkongress  in Berlin / Kontaktstelle Mittelstand im Ost-Ausschuss nimmt ihre Arbeit auf

Für die Weiterentwicklung der russischen Wirtschaft und der deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft spielen mittelständische Unternehmen eine entscheidende Rolle. Dies wurde beim 3. deutsch-russischen Unternehmerkongress am 14. Mai im Berliner Hotel de Rome deutlich. Rund 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland und vielen russischen Regionen nahmen an der Veranstaltung teil, die von der Wegweiser GmbH  in Zusammenarbeit mit dem Handels- und Wirtschaftsbüro der Botschaft der Russischen Föderation, dem Verband der russischen Wirtschaft in Deutschland und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert wurde.

Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses. Foto: Ost-Ausschuss Archiv

east forum Berlin: Starke Premiere mit über 250 Teilnehmern/ Gemeinsamer europäischer Wirtschaftsraum steht im Mittelpunkt der zweitägigen Diskussionen 

Anlässlich des 1. east forum Berlin trafen sich am 17. und 18. April über 250 Teilnehmer aus 25 Ländern in der Bundeshauptstadt, um über die zukünftige Wirtschaftsarchitektur in Europa zu diskutieren. Das Forum wurde von der UniCredit und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert und vom Land Berlin unterstützt. 

Wirtschaftsvertreter und Politiker diskutierten während des east forums Berlin über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum in Europa. Foto Bildschoen.de

east forum Berlin schafft neue Plattform für den Austausch zwischen Ost und West

Am 17. und 18. April 2013 findet erstmals das east forum Berlin statt. Mit diesem neuen jährlichen Forum schaffen die UniCredit, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Land Berlin in der Bundeshauptstadt eine Plattform, auf der Unternehmer und Politiker aus Ost und West über die drängendsten wirtschaftspolitischen Fragen diskutieren. Das Forum soll Berlin in seiner Rolle als Drehscheibe für den europäischen Handel stärken.

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes stellte gemeinsam mit Vertretern der UniCredit und des Landes Berlin die Idee des east forums Berlin vor. Foto: Bildschoen.de

6. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz in Chanti-Mansijsk

Der Autonome Kreis Chanti-Mansijsk in Westsibiren ist in Deutschland vor allem durch die Erfolge der deutschen Biathleten und wegen der hervorragenden Wintersportbedingungen bekannt. Weniger bekannt ist in der deutschen Öffentlichkeit, dass die Region beim Bruttoregionalprodukt unter den Föderationssubjekten den dritten Platz einnimmt. Dies ist natürlich vor allem der Förderung der Rohstoffressourcen zu verdanken, 51 Prozent der russischen Erdölförderung und sieben Prozent der Weltförderung werden hier erbracht. Die Rohstoff-Schatzkammer der Russischen Föderation war damit der ideale Austragungsort der 6. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz.

Auch die Politik unterstützt eine verstärkte deutsch-russische Rohstoffkooperation: Viktor Elbling, Leiter der Abteilung für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Auswärtiges Amt, Edmund Stoiber, Präsidiumsmitglied DRRF, Waleri Jasew, Russischer Co-Schirmherr des DRRF, Natalja Komarowa, Gouverneurin der Region Chanty-Mansijsk und Klaus Töpfer, Deutscher Schirmherr des DRRF (v.l.n.r.).

12. Rechtskonferenz Russland am 15. April 2013 in Frankfurt

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Handel und Investition in Russland sind komplex und mitunter schwer verständlich. Daher informiert der Ost-Ausschuss in Zusammenarbeit mit renommierten Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen einmal jährlich auf der Rechtskonferenz Russland über aktuelle rechtliche Entwicklungen in Russland.

 Die persönliche Beratung durch Anwaltskanzleien ist eines der Markenzeichen der Rechtskonferenz Russland.

Mehr als 400 Stipendiaten vom Westbalkan kamen bislang zu Praktika nach Deutschland

Im Jahre 2003 wurde auf Initiative des Ost-Ausschusses in Erinnerung an den ermordeten serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic ein Stipendienprogramm für junge Menschen aus den Ländern des Westbalkans ins Leben gerufen. Knapp 60 Stipendiaten des zehnten Jahrgangs werden im Juni nach Berlin reisen, um an der feierlichen Eröffnung des Stipendienprogramms teilzunehmen. Beim Abendempfang am 27. Juni 2013 im Haus der Deutschen Wirtschaft werden die angehenden Praktikanten sowie Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft von Bundesminister Dirk Niebel und dem Vorsitzenden des Ost-Ausschusses Eckard Cordes begrüßt.

Eröffnung des Regionalen Alumniseminars in Skopje. Foto: Nenad Radovic

Unternehmen schaffen Kontaktstelle Mittelstand Russland" im Ost-Ausschuss / Deutsch-Russischer Wirtschaftsgipfel auf der HANNOVER MESSE

Mit einer neuen Mittelstands-Initiative will der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen voranbringen: „Zum 1. Mai 2013 richtet der Ost-Ausschuss in Berlin eine „Kontaktstelle Mittelstand Russland“ ein. Diese diene "als neuer Anlaufpunkt und bietet praktische Hilfen insbesondere für deutsche Mittelständler, die sich auf dem russischen Markt engagieren wollen”, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zum Auftakt des Deutsch-Russischen Wirtschaftsgipfels auf der HANNOVER MESSE.

Mit rund 400 Teilnehmern war der Deutsch-Russische Wirtschaftsgipfel auf der HANNOVER MESSE gut besucht. Foto Metz

Beteiligung mehrerer Minister und führender Unternehmer/ Deutsch-Russisches Handelsvolumen erreichte 2012 neuen Höchststand/ WTO-Beitritt bietet die Chance für neues Wachstum

Russland ist in diesem Jahr Partnerland der HANNOVER MESSE. Der Zentralstand Russlands wird am Morgen des 8. April 2013 im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Staatspräsidenten Wladimir Putin eröffnet. Aus diesem Anlass veranstaltet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zusammen mit der Deutschen Messe und dem russischen Ministerium für Industrie und Handel am Montag, den 8. April im Convention Center der HANNOVER MESSE von 11:00 bis 13:00 Uhr einen Deutsch-Russischen Wirtschaftsgipfel.

Ausfuhren steigen zweistellig / Russland wird Partnerland der Hannover Messe 2013

Russland zählt weiterhin zu den großen Hoffnungsträgern der deutschen Exportwirtschaft: Während die gesamten deutschen Ausfuhren 2012 insgesamt um 3,4 Prozent zulegten, nahmen die Exporte nach Russland um 10,4 Prozent oder umgerechnet 3,5 Milliarden Euro auf nun 38 Milliarden Euro zu. Der deutsch-russische Handel markierte 2012 mit einem Gesamtvolumen von über 80 Milliarden Euro einen historischen Rekord. 

Podiumsveranstaltung des Ost-Ausschusses auf der BioFach 2013 in Nürnberg

Die Ukraine ist für Deutschland ein wichtiger Lieferant hochwertiger Agrarprodukte. Mit großflächigen, fruchtbaren Schwarzerdegebieten, großen Betriebsstrukturen und häufig extensiver Bewirtschaftung, bietet die Ukraine sehr gute Voraussetzungen für den Biolandbau. Durch die Nähe zum europäischen Markt und Möglichkeit große Mengen landwirtschaftlicher Produkte direkt vom Erzeuger zu erwerben, kann sich die Ukraine Wettbewerbsvorteile sichern, wenn es gelingt die Infrastruktur und das Image ihrer Produktion weiter zu verbessern.

Gerlinde Sauer, Geschäftsführerin der AG Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss,  Maxim Burbak, Vorsitzender des Ersten Agrarclusters, Tobias Eisenring, FiBL, Ivan Tomenko, Agropole.

10. Geschäftsklimaumfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen 

Die Stimmung der deutschen Unternehmen in Russland bleibt insgesamt sehr positiv: 50 Prozent der befragten Unternehmen haben im vergangenen Jahr eine Verbesserung des Geschäftsklimas in der Russischen Föderation festgestellt. 83 Prozent rechnen auch 2013 mit einer positiven Entwicklung der russischen Wirtschaft. Dies sind Ergebnisse der 10. Geschäftsklimaumfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, die am 7. Februar 2013 in Moskau vorgestellt wurde. 

„Kroatien auf dem Weg in die Europäische Union – Potenziale und Perspektiven für das EU-Frischfruchtgeschäft“

Hochzufriedene Aussteller (2.543 aus 78 Ländern) sowie kompetente internationale Fachbesucher (mehr als 58.000 aus 130 Ländern) prägten das Bild der diesjährigen Weltleitmesse des internationalen Frischfruchtbusiness – FRUIT LOGISTICA 2013. In den vergangenen Jahren sind die Bedeutung der FRUIT LOGISTICA für ost-, mittelost- und südost-europäische Unternehmen sowie das internationale Interesse an den Ländern dieser Region stark gestiegen. Vor diesem Hintergrund veranstaltete der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der Messe Berlin GmbH am 6. Februar 2013 eine Veranstaltung zu Kroatien, an der etwa 70 internationale Vertreter für Obst- und Gemüsemarketing teilnahmen.

Begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion: Antje Müller, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Bis 28. Januar können Unternehmen noch Schwierigkeiten bei der Visa-Beantragung melden 

Die Visa-Hürden im östlichen Europa belasten seit vielen Jahren den Geschäftsverkehr. Der Ost-Ausschuss hat das Thema deshalb zu einem seiner Arbeitsschwerpunkte gemacht. Das Bundeswirtschaftsministerium will nun im Dialog mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium Erleichterungen bei der Beantragung deutscher Visa erreichen und bittet dazu um praktische Beispiele aus dem Unternehmensalltag.

Bild: fotolia.de

Global Forum for Food and Agriculture im Rahmen der Grünen Woche in Berlin

Vom 17. bis 19. Januar 2013 trafen sich in Berlin rund 80 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das GFFA 2013 stand unter dem Leitthema „Verantwortliche Investitionen in Agrar- und Ernährungswirtschaft – Schlüsselfaktor für Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung“. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wieder mit einer Reihe von internationalen wirtschaftspolitischen Veranstaltungen am GFFA.

Vorsitzender der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft Dr. Thomas Kirchberg bei der Eröffnung des Regionalpodiums.
Foto: Peter Himsel

Ost-Ausschuss informiert auf der BAU 2013 über die Fußball-WM 2018

Noch sind es gut fünf Jahre, bis Russland seine Tore für Fußballfans aus aller Welt öffnet. Doch das Negativbeispiel des Berliner Flughafens BER zeigt, dass Großprojekte sorgfältig geplant werden müssen. Grund genug für den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Messe München GmbH, im Rahmen der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme „BAU 2013“, deutsche Unternehmen über die Planungen zur Fußballweltmeisterschaft in Russland 2018 zu informieren. 

Der Kaliningrader Wirtschaftsminister Vadim Amstel erhofft sich durch die WM dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur und eine größere Wahrnehmung durch internationale Investoren.

Ost-Ausschuss engagiert sich auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin 

Vom 17. bis 19. Januar 2012 treffen sich in Berlin über 80 Landwirtschaftsminister mit ihren Delegationen sowie rund tausend Experten und Wirtschaftsvertreter zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), der politischen Auftaktveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche. Das Leitthema des GFFA heißt in diesem Jahr „Verantwortliche Investitionen in Agrar- und Ernährungswirtschaft – Schlüsselfaktor für Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung“. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mit einer Reihe von eigenen Veranstaltungen am GFFA.

Üppiges Angebot auf einem Bauernmarkt in der Republik Moldau. Foto: Andreas Metz

Neue georgische Regierung will Annäherung an die EU forcieren / Neustart im Verhältnis mit Russland

Zum Abschluss seines Jubiläumsjahres, in dem fast alle 21 Partnerländer bereist wurden, führte der Ost-Ausschuss am 6. Dezember mit einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Geschäftsführer Rainer Lindner Gespräche in der georgischen Hauptstadt Tbilisi. Der Zeitpunkt der Reise war gut gewählt: Seit Ende Oktober ist die neue Regierung unter Premierminister Bidsina Iwanischwili, dem Gründer des bei den Parlamentswahlen siegreichen Oppositionsbündnisses „Georgischer Traum“, im Amt. In dieser Zeit ist es für beide Seiten wichtig, sich kennenzulernen und Themen für eine intensivere Kooperation auszuloten.

Der neue georgische Premierminister Bidzina Iwanischwili (Mitte) zeigte im Gespräch mit Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner (li.) und dem deutschen Botschafter Ortwin Hennig großes Interesse an einer deutschen Beteiligung an grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekten im Südkaukasus. Foto: Bidzina Ivanishvili PRESSCENTRE

Ost-Ausschuss organisiert Wirtschaftstreffen mit Almasbek Atambajew / Memorandum of Cooperation mit der kirgisischen HIK

Mit ungewöhnlich offenen Worten warb der kirgisische Präsident Almasbek  Atambajew in Berlin um deutsche Investoren: Korruption sei in Kirgistan ein Grundübel. Deshalb werde er ganze Behörden in seinem Land abschaffen. Ziel sei es, die Entscheidungswege für Unternehmen möglichst kurz zu halten, um zu einem „Paradies für Investoren“ zu werden. „Ich möchte ein ganz anderes Land, ein Land das aufblühen wird.“ Atambajew traf am 12. Dezember 2012 auf Einladung des Ost-Ausschusses im Hotel Adlon mit deutschen Unternehmen zusammen. Dabei wurde er unter anderem vom 1. Vize-Premierminister Djoormat Otorbajew,  Außenminister Erlan Abdylajew sowie Abgeordneten des kirgisischen Parlaments begleitet.

Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner begrüßte den kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambajew zum Meinungsaustausch. Foto: Andreas Metz

Diskussionsveranstaltung zur Eurasischen Union in der DGAP

Bei einer vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Russischen Botschaft und dem Berthold-Beitz-Zentrum in der DGAP organisierten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wurde deutlich, dass sich die Eurasische Union aus Belarus, Kasachstan und Russland die EU als Vorbild nimmt, aber auch Fehler der Europäer vermeiden möchte. Die Eurasische Union werde kein Konkurrent der EU, sondern ein „Bindeglied zwischen Europa und Asien“ sein, betonte Tatjana Walowaja, Ministerin und Kollegiumsmitglied der Eurasischen Wirtschaftskommission.

Die Diskussionsveranstaltung in der DGAP stieß auf großes Interesse. Foto: Malin Wilkens

Gründung des Arbeitskreises „Rohstoffkooperationen“ im
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Am 26. November 2012 fand in Berlin die erste Sitzung des Arbeitskreises „Rohstoffkooperationen“ im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft statt. Der neue Arbeitskreis, an dem sich zahlreiche Unternehmen und Interessenverbände beteiligen, soll Rohstoffprojekte nicht nur in Russland, sondern auch in Kasachstan und anderen Staaten Zentralasiens sowie im Südlichen Kaukasus begleiten und Bezugs- und Beteiligungsoptionen für deutsche Unternehmen in der Großregion schaffen.

Foto: fotolia

Stadtentwicklung wird Schwerpunkt der deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft

Mit einer großen Paneldiskussion und unter Teilnahme von Vorstandschefs der wichtigsten deutschen Investoren in Russland ging am Nachmittag des 16. November in Moskau der deutsch-russische Wirtschaftskongress „City Solutions“ erfolgreich zu Ende. Mit insgesamt 400 Teilnehmern stießen die sieben Diskussionsforen rund um Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung auf großes Interesse auf deutscher und russischer Seite.

Im Rahmen des City-Solutions-kongresses unterzeichnete die Firma Herrenknecht eine Vereinbarung zur Lieferung von Ausrüstung für die Verlegung von Gasleitungen in Moskau. Foto: Andreas Metz

 Ost-Ausschuss forciert Wirtschaftsdialog mit Russland

Mit einer Reihe von Treffen intensiviert der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im 60. Jahr seines Bestehens den deutsch-russischen Wirtschaftsdialog: Am 15. und 16. November finden in Moskau gleich vier wichtige Veranstaltungen unter Beteiligung des Ost-Ausschusses statt, darunter das Treffen einer Wirtschaftsdelegation mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml. „Die große Zahl an hochkarätigen Gesprächen in kurzer Folge ist ein starkes Signal für den Ausbau der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen“, sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes vor seiner Abreise nach Moskau.

Foto: Andreas Metz

Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit

Mit einer gegenseitigen Mitgliedschaft stärken der Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. (OMV) und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Ost-Ausschuss) ihre Kooperation. Der Vorstand des Ost-Ausschusses hatte vor seiner 60-Jahr-Feier am 25.10.2012 den OMV als Mitglied aufgenommen. Der Vorstand des OMV beschloss vor seiner Leitveranstaltung Osteuropa Wirtschaftstag am 13. November in Berlin die Aufnahme des Ost-Ausschusses.

Festveranstaltung in Berlin mit Angela Merkel, zahlreichen osteuropäischen Regierungsvertretern und 300 geladenen Gästen

Der 25. Oktober war ein Festtag, der allen 300 Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird und die völkerverbindende Wirkung der Wirtschaft eindrucksvoll belegte: Der Ost-Ausschuss feierte in Berlin seinen
60. Geburtstag und eine große Zahl hochrangiger in- und ausländischer Gäste aus Wirtschaft und Politik ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen. „Bemerkenswerte Gäste, tolle Veranstaltungsorte, kurzweilige Reden, tolle Atmosphäre“, so lauteten hinterher die begeisterten Kommentare.

Nahm sich eineinhalb Stunden Zeit, um dem Ost-Ausschuss zu seinem Jubiläum zu gratulieren: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Marc Darchinger

Pressekonferenz mit Egon Bahr und dem Buchautor Sven Jüngerkes

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft feiert im Oktober seinen 60. Geburtstag. Die älteste Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft wurde 1952 von Unternehmern und Wirtschaftsverbänden wie dem BDI mitten im Kalten Krieg gegründet, um wirtschaftliche Brücken über den Eisernen Vorhang zu bauen. In Berlin stellte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes gemeinsam mit Egon Bahr die erste wissenschaftliche Untersuchung über die Geschichte des Ost-Ausschusses vor.

Der Ost-Ausschuss Vorsitzende Dr. Eckhard Cordes (links) mit Ehrengast Prof. Dr. Egon Bahr, dem Autoren des Buchs