Vom 10. bis 15. Oktober 2010 nach Kischinau und Beltsy

Mit der Hauptstadt Kischinau und dem Industriezentrum Beltsy werden im Rahmen einer Unternehmerreise die wichtigsten Wirtschaftsstandorte Moldaus besucht. Die Reise ist grundsätzlich für Unternehmen aus allen Branchen offen.

Deutsche Exporte wachsen im ersten Halbjahr 2010 zweistellig

Der deutsche Exportmotor erhöht die Drehzahl: Im ersten Halbjahr 2010 lieferten deutsche Firmen 17 Prozent mehr Waren ins Ausland als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig wurden 15 Prozent mehr Waren aus dem Ausland bezogen. Besonders erfreulich aus Sicht des Ost-Ausschusses ist es, dass diese positive Wirtschaftsentwicklung inzwischen auch die Länder des östlichen Europas erfasst hat, die in besonderem Maße unter der Weltwirtschaftskrise zu leiden hatten.

Der deutsche Güterexport erholt sich überraschend schnell von der Weltwirtschaftskrise. Foto: Fotolia/BDI

Erfolgreiches Treffen des Ost-Ausschusses mit Präsident Janukowitsch und Ministern seines Kabinetts in Berlin

Die Deutsche Wirtschaft ist sehr an der Beteiligung an einer Konferenz zur Sicherung der Gastransporte durch die Ukraine interessiert. Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch sprach im Rahmen eines Wirtschaftsgesprächs mit Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses am 30. August in Berlin eine entsprechende Einladung für eine Konferenz im Herbst aus.

Versprach ein besseres Investitionsklima in der Ukraine - Präsident Viktor Janukowitsch (links) im Gespräch mit dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Klaus Mangold. Foto: Jürgen Daum

Dokumentation der wichtigsten Aktivitäten und Projekte des Ost-Ausschusses 

Am 1. August 2010 ist das neue „Mittel- und Osteuropa-Jahrbuch“ des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft erschienen. Das 140-seitige Jahrbuch entstand in Kooperation mit dem Verlag Ost-West-Contact (OWC). Es enthält im ersten Teil eine Zusammenfassung der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in den einzelnen Ost-Ausschuss-Ländern und dokumentiert in Wort und Bild die Veranstaltungen und Projekte des Ost-Ausschusses zwischen Juni 2009 und Juni 2010.

Ost-Ausschuss beteiligt sich erfolgreich an den deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Jekaterinburg

Mit einer großen Delegation aus sechs Bundesministern und 15 hochkarätigen Wirtschaftsvertretern reiste Bundeskanzlerin Angela Merkel am 14. und 15. Juli 2010 zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen nach Jekaterinburg. Die jährlichen Konsultationen auf Ministerebene wurden in diesem Jahr um ein deutsch-russisches Unternehmergespräch ergänzt, das der Ost-Ausschuss auf deutscher Seite vorbereitete und an dem auch Bundeskanzlerin Merkel und der russische Staatspräsident Dmitri Medwedew teilnahmen.

Der Ost-Ausschuss organisierte ein hochrangiges Unternehmergespräch im Rahmen der deutsch-russischen Regierungskonsultationen

Von den Regierungskonsultationen in Jekaterinburg erwartet der Ost-Ausschuss Kooperationen in Schlüsselbereichen der russischen Wirtschaft

Die deutsch-russischen Regierungskonsultationen am 14. und 15. Juli 2010 in Jekaterinburg müssen für eine deutsch-russische Modernisierungsoffensive und für die Abstimmung gemeinsamer Projekte genutzt werden. „Deutschland ist wegen seiner industriellen Stärke weiterhin der natürliche Modernisierungspartner der russischen Industrie. Wir müssen diese Position aber wegen des wachsenden Wettbewerbs durch andere Länder ausbauen“, sagte Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, der gemeinsam mit einer Unternehmerdelegation nach Jekaterinburg fliegt.

Ehrung für eine große Persönlichkeit der Verständigung zwischen Ost und West

Ab dem 1. Juli 2010 trägt das Russland/Eurasien-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) den Namen „Berthold-Beitz-Zentrum – Kompetenzzentrum für Russland, Ukraine, Belarus und
 Zentralasien in der DGAP“. Der Ost-Ausschuss und die Deutsche Bank unterstützen das Zentrum jeweils mit 100.000 Euro pro Jahr.

Der Namenspatron des neuen Berthold-Beitz-Zentrums gehört zu den wichtigsten Vorbereitern der Annäherung zwischen Ost und West. Das Foto zeigt Berthold Beitz (r.) im Gespräch mit dem Ost-Ausschuss-Vorsitzende Klaus Mangold in der Villa Hügel am 14. Juni 2010. Foto: Marc Darchinger

Zum siebten Mal kommen junge Manager vom Westbalkan zu Praktika nach Deutschland

Am 24. Juni 2010 wurde der siebte Jahrgang des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan mit einem Empfang im Haus der Deutschen Wirtschaft offiziell eröffnet. Prof. Dr. Rainer Lindner, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, und Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, begrüßten die Stipendiaten und zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik.

Begrüßten die Stipendiaten in Berlin:
v.l.n.r: Ivo Viskovic, Botschafter der Republik
Serbien, Gudrun Kopp, Parlamentarische
Staatssekretärin beim Bundesminister
für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung und der Geschäftsführer
des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft
Rainer Lindner
Foto: Ost-Ausschuss

Deutsch-Kroatisches Wirtschaftsforum in Zagreb stärkt kroatische EU-Ambitionen

Rund 350 Teilnehmer aus Kroatien und Deutschland trafen sich am 15. und 16. Juni auf Initiative des Ost-Ausschusses zum Deutsch-Kroatischen Wirtschaftsforum in Zagreb und machten die Veranstaltung zu einem der größten Treffen von Unternehmen beider Länder seit der Unabhängigkeit Kroatiens 1991. Aus Deutschland reisten neben dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hans-Joachim Otto und dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Klaus Mangold rund 60 Unternehmensvertreter an. Die kroatische Seite wurde von Ministerpräsidentin Jadranka Kosor und sechs Ministern ihres Kabinetts angeführt. Überraschungsgast war der kroatische Bayern-Stürmer Ivica Olić, der für seine Verdienste um die deutsch-kroatische Freundschaft vom deutschen Botschafter Bernd Fischer geehrt wurde.

Blumen für Ministerpräsidentin Jadranka Kosor: Ost-Ausschuss-Vorsitzender Klaus Mangold und Staatssekretär Hans-Joachim Otto (Mitte) danken für die Eröffnungsrede. Foto: A.Metz

Mit Bedauern nimmt der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft den Rückzug der WAZ-Gruppe aus Serbien zur Kenntnis.

Das Medien-Unternehmen hatte sich seit vielen Jahren mit Investitionen im mehrstelligen Millionenbereich im Land engagiert. „Ich hoffe, dass der angekündigte Rückzug als Alarmsignal wahrgenommen und wieder zur Verbesserung der Investitionsbedingungen führen wird", sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Klaus Mangold.

EBRD-Präsident Thomas Mirow über die Entwicklung der Konjunktur in Osteuropa

Die meisten Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas werden 2010 wieder wachsen. Sie profitieren von der Erholung der Weltwirtschaft, für die der IWF zuletzt ein Plus von 4,5 Prozent prognostizierte. Allerdings: Der IWF erwartet eine „multi-speed recovery“, und auch in Mittel- und Osteuropa sehen wir zunehmend unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Dr. Thomas Mirow

Bilateraler Wirtschaftstag in Potsdam trifft auf großes Interesse

Auf eine gute Resonanz bei den Unternehmen stieß der fünfte Deutsch-Moldauische Wirtschaftstag am 3. Juni 2010 in Potsdam. Der Ost-Ausschuss organisierte den Wirtschaftstag im Rahmen seines Partnerschaftsprojektes Moldau gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Potsdam und der Botschaft der Republik Moldau. 80 Vertreter deutscher Unternehmen und Institutionen nahmen teil. Aus Moldau reiste eine 15-köpfige Delegation unter Leitung von Vizepremierminister und Wirtschaftsminister Valeriu Lazar an.

Personen auf dem Foto v.l.n.r.

- Aureliu Ciocoi, Geschäftsträger a.i., Moldauische Botschaft Berlin
- Vladimir Didilica, Vize-Präsident, HIK Moldau
- Marcel Raducan, Minister für Bauen und Regionale Entwicklung der Republik Moldau
- Valeriu Lazar, Vizepremierminister und Minister für Wirtschaft der Republik Moldau
- René Kohl, Hauptgeschäftsführer, IHK Potsdam
- Gheorghe Cucu, Präsident, HIK Moldau
- Prof. Dr. Rainer Lindner, Geschäftsführer, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Ost-Ausschuss: Geeignete Architektur für Modernisierungspartnerschaft zwischen EU und Russland schaffen

Der EU-Russland-Gipfel am 31. Mai/1. Juni in Rostow am Don will das Thema Modernisierungspartnerschaft in den Mittelpunkt der Gespräche stellen. Dies wird von der deutschen Wirtschaft ausdrücklich begrüßt. „Eine Modernisierungspartnerschaft funktioniert aber nur, wenn beide Seiten endlich die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen“, sagte Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. „Wir haben hier auf beiden Seiten bislang viel Rhetorik aber wenig Substanz erlebt.“